Eindrücke meiner langen Sommerferien
Schau dir gerne meine Fotos an, vielleicht können sie Inspiration für deine nächste Reise sein?!

Los gehts - endlich wieder Fähre fahren
Ich bin mehr als ferienreif! Die letzten Tage in der Schule waren mehr als wild, immerhin geht es dieses Jahr nicht direkt am ersten Ferientag los - so wie sonst.
Ich gönne mir noch ein paar schöne Tage mit vielen wirklich tollen Begegnungen, danke dafür!
Von Kiel (hier der Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal) geht es nach Klaipeda.
Auf der Kurischen Nehrung
Am nächsten Tag heißt es schon wieder Fähre fahren, um auf die Kurische Nehrung zu kommen. Ausnahmsweise bin ich mit E-Bike unterwegs - das kann man bei 106 km schon mal machen :)
Sand, Dünen und vor allem Wald so weit das Auge reicht!
Von der Kurischen Nehrung weiter nach Lettland
Kaum angekommen zieht es mich schon wieder weiter. Ich fahre von Klaipeda weiter entlang der Küste und bin nach ca. 80 km in Bernati. Die Kaffeeautomaten gibt es wirklich überall! Schönste Strand- und Waldwanderung. Stehe sogar am westlichsten Punkt Lettlands. Der Kiefernwald kommt mir auf dem Campingplatz ganz gelegen, nachdem ich viel Sonne getankt habe.
Am nächsten Morgen regnet es auf dem Weg in das 8000 Jahre alte Hochmoor Kemeri, bevor mich es wieder in die Heimat verschlägt. Bremen äh Riga, aber sieh selbst :)
Wieder Zuhause?!
Kunst im Wald und im Gauja Nationalpark
Die Versorgung scheint in Lettland stets gesichert zu sein, selbst im Wald gibt es hier wichtige Wegweiser. Der Wanderweg selbst ist häufig nicht so gut ausgeschildert :)
Ostestland
Ob Bergbesteigung oder Höhlenmuseum - einfach schön hier! Die Straßenverhältnisse sind teils abenteuerlich.
Bären habe ich bisher zum Glück nur hölzern erlebt.
Ein Nachmittag in Tartu
Von der Halbinsel Käsmu bis zum Gefängnis
Ganz schön viel erlebt heute, von einer Wanderung durch Wald und am Meer entlang bis zum Gefängnis in Rummu.
Tallinn wieder entdecken
Vieles gibt es in der Hauptstadt Estlands zu entdecken, sei es kulturell oder kulinarisch.
Mal eben von Estland nach Finnland - Fährüberfahrt am 27.07.
Um 7:30 Uhr gehts los...Wetter bescheiden...
Von Südfinnland nach Ostfinnland
In den nächsten Tagen bin ich in meinem Element, es heißt wieder wandern.
Ich entdecke die Orinoro Schlucht und jede Menge Blaubeeren auf dem Weg, lecker.
Im Koli Nationalpark kommt endlich mal wieder die Sonne raus und die Temperaturen steigen auf knapp über 20 Grad. Fantastische Ausblicke über die vielen Seen, diese muss ich mir aber auch etwas "erarbeiten" - ja, auf dem Bild, das ist der Wanderweg :)
Am 30.07. wandere ich auf olympischen Spuren den Sapporo Trail im Vuokatti Skigebiet (ca. 300 Meter Höhe - die Berge des Sauerlandes lassen grüßen :) Im Anschluss fahre ich noch nach Hossa, mal wieder habe ich einen mega Stellplatz am See. Auf dem Weg dorthin entdecke ich die ersten Schilder, die vor Rentieren warnen und klar sehe ich auch das erste. Am nächsten Tag sehe ich ein weiteres direkt auf meinem Wanderweg.
Über den Polarkreis
Vom Besuch beim Weihnachtsmann und ein Sprung über den Polarkreis bis in den Pyhä Luosto Nationalpark.
Ich scheine immer hellwach zu sein, schließlich geht die Sonne gerade fast nicht unter (Rovaniemi Sonnenuntergang 22:39, Sonnenaufgang 04:07), aber so richtig geht die Sonne nicht unter. Bin nachts kurz gegen 3 Uhr wach, das sah ziemlich hell aus.
Im Pallas-Ylläs Nationalpark
Einer meiner Lieblingsnationalparks in Finnland und der drittgrößte des Landes. Der Fernwanderweg von Hetta nach Ylläas erstreckt sich auf 125 Kilometern. Mir sind dann Tageswanderungen dann doch lieber. "Hohe" Berge (so ca. 800 Meter), Wald so weit das Auge reicht und natürlich auch Rentiere! 4 Übernachtungen und 3 Wanderungen bin ich dort.
Besteigung des Ylläs am 05.08. - von meinem Campingplatz habe ich den 719 Meter hohen Berg bereits fest im Blick. Am Tag zuvor warte ich das Wetter eher ab, werde aber mit einem Regenbogen belohnt :) Auf der Wanderung sehe ich das erste Mal weiße Rentiere! Auf welchem Gipfel gibt es übrigens eine Schaukel? Na klar, auf dem Ylläs!
Morgens vor dem Frühstück stehen die Rentiere schon vor dem Camper, es ist einfach Wahnsinn! Ich fahre erst noch weiter in die Mitte des Nationalparks und stehe heute auf dem Gipfel Taivaskero (809 Meter). Auch hier ist der Blick häufig nicht fassbar. Hier wurde 1952 das olympische Feuer durch die Mitternachtssonne entzündet und wer steht dann schon wieder vor dem Visitor Center?
Mit dem Boot zum Wanderweg. Am 07.08. geht es auf eine Streckenwanderung im Norden des Nationalparks. Auch Beginn des Trails in Hetta. Das Wetter muss ich noch ausnutzen, es scheint die Sonne, aber auf dem Berg Pyhäkero (713 Meter) pfeift ganz schön der Wind. Da sind es keine 10 Grad mehr, bei Sonnenschein werden es mittlerweile nicht mehr als sommerliche 17 Grad.
Am Inari See
Na immerhin muss ich heute keine Berge erklimmen :) Ich erfreue mich an dem schönen Weg durch Wald, Feld und an vielen kleinen Seen entlang.
Am Ende der Welt oder auf der Varanger Halbinsel
Mir gefällt die Kombination total Neues zu entdecken und Bekanntes wieder zu entdecken. Auf der Varanger Halbinsel war ich bisher noch nicht, bisher bin ich mit den Hurtigruten nur drumherum gefahren. Die Halbinsel ist so vielseitig und oft kann ich nur staunen und mich fragen, ob dieser Fleck noch auf dieser Erde ist :)
Am 09.08. sitze ich erstmal viel im Auto - trotzdem ist die Landschaft im Vorbeifahren schon der Hammer! Beim Abendspaziergang in Berlevåg erkunde ich den Ort, der eher von Möwen als von Menschen bewohnt wird.
Am nächsten Tag "erklimme" ich das Tanahorn (266 Meter), die Berge sind hier nun eindeutig nicht mehr hoch, wenn man am Rand der Klippe steht, dann reichen aber auch diese 266 Meter :) Die Landschaft hat sich deutlich verändert, wo sind nur die Bäume hin? Die Temperaturen sind nun auch um einiges kälter und wärmer als 14 Grad wird es nicht mehr, mit Wind sind es gefühlt keine 10 Grad mehr - vellkommen til Nord Norge :)
18 Kilometer Wanderung im Varanger Nationalpark zum Wasserfall Nattfjell - ich habe so Glück mit dem Wetter, auch wenn der Wind ordentlich pfeift. So richtig regnet es meist, wenn ich im Auto sitze :) Hier gibt es scheinbar mehrere Jahreszeiten an einem Tag, da das Wetter so häufig wechselt. In den nächsten Tagen werde ich den ein oder anderen Regenbogen sehen. Im Anschluss fahre ich durch eine unwirkliche Landschaft nach Hamningberg, das halte ich am nächsten Tag noch viel häufiger fotografisch fest. Abends gibts noch n kleinen Spaziergang vor der Haustür bevor ich mehr oder weniger "wild" stehe. Ich bin sonst nicht so ne Parkplatzmaus oder übernachte am Straßenrand. Hier gibt es jedoch zwei 1A Toilettenhäuschen, Feuerstellen und ne mega Aussicht, wie kann man da schon fahren?
Am 12.08. fahre ich den atemberaubenden Weg zurück, auf Varanger muss ich viele Wege doppelt in Kauf nehmen, die Straßen enden eben irgendwann. Heute ist mehr Sightseeing angesagt, in Vardø wartet u.a. ein Hexenmahnmal und jede Menge Kunst im Ort auf mich. Das mit dem Abendspaziergang wird schon fast zum Ritual :)
Zuerst habe ich noch einen mega Blick auf Vardø mit stylischem Rastplatz bevor es zum Wanderweg geht. Heute ist das Motto wohl - Der Weg ist das Ziel! Zuerst Fahrt über Schlaglochpiste und danach eigentlich eine schöne Wanderung mit faszinierender Landschaft zu einer Hängebrücke...wie gut, dass ich kein Glück abbekomme am Vogelfelsen in Ekerøy :) Man fragt sich, ob ich heute bei dem Outfit ne Bank überfalle, aber es waren einfach nur 6 Grad!
Ein Tag in Kirkenes
Bereits zum zweiten Mal bin ich in der Stadt Kirkenes (2300 Einwohner) von hier aus werden vor allem Touren zum Grenzfluss oder zur Grenze in Jakobselv, auch Touren mit den Königskrabben sind beliebt. Die Fahrt auf dem Grenzfluss hat mich bereits 2023 fasziniert. Zudem wanderte ich im Pasvik Nationalpark zu den 3 Grenzen mit 3 Zeitzonen. In diesem Jahr bleibt daher nicht mehr viel zu entdecken. Ich besuche daher einen Bunker, der für die Bevölkerung von Kirkenes in den Felsen gebaut wurde. Kirkenes war für die Wehrmacht strategischer Ausgangspunkt, um weiter nach Murmansk zu gelangen.
Von Kirkenes nach Honningsvåg
Für mich geht es am 15.08. mit den Hurtigruten von Kirkenes nach Honningsvåg. Wenn man ein Auto mitnehmen möchte, dann funktioniert das nur über die norwegische Internetseite oder per Mail. Es ist einfach Wahnsinn nun die Varanger Halbinsel vom Schiff aus zu sehen. Nach dem Hochsommertag mit 20 Grad regnet es kräftig, hat auch was mystisches...
Auf der Insel Magerøya
Wanderung zum "echten Nordkap" auch wenn ich wegen des Wetters nicht dort ankommen werde...manche wären hier noch nicht mal bei dem Wetter aus dem Auto ausgestiegen :) Diese Wasserfelder sind übrigens Bestandteil des Weges.
Danach geht es zum Finnmark Festival, in diesem Tal steht kein dichter Nebel. Ich habe das einzige ausländische Kennzeichen auf dem Parkplatz. Hier sind die echten Einheimischen.

Schon ein nächstes Ziel entdeckt oder hast du einen Tipp?
Ich freue mich sehr über ein Lebenszeichen von DIR!
Ganz egal auf welchem Weg :)
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