Klemmis lange Sommerferien

Klemmi on Tour

Ich habe den Ruf gehört. Das Sabatjahr flüstert laut und immer lauter: "Mach mich! Los mach mich doch! Was hält dich noch davon ab?" Aus: Reisefieber von Julia Finkernagel

 

Seit 2019 bin ich in den Sommerferien mit meinem Bulli Qupi unterwegs (außer letztes Jahr auf meiner Deutschlandtour mit dem Rad). Oft zieht es mich in den Norden. Ganz gleich ob Baltikum, Dänemark, Schottland, Island, Finnland, Schweden oder Norwegen - Hauptsache ich verreise mit Winterjacke :)

Die Sommerferien schienen oft immer zu kurz...

Nun freue ich mich auf ein halbes Jahr Auszeit!

Von Mitte Juli bis Ende Oktober möchte ich das Baltikum und Skandinavien entdecken. 110 Tage unterwegs!

Begleite mich doch ein Stück auf meiner Reise...

Wer Rechtschreibfehler findet, der darf sich freuen. Wiederholungen von Erlebnissen des Blogs und der Fotogalerie sind ausdrücklich gewollt 😉

Bereit für neue Abenteuer?

Ein kleines Update gefällig? Schau mal, was Klemmi erlebt und wo sich Klemmi gerade so rumtreibt.

 

 

Litauen - 15./16.07.

Morgens kreuzen auf dem Weg zur Kurischen Nehrung 2 FĂŒchse die Fahrbahn. Bin ich schon in der Wildnis? Die Sonne brennt, es sind 30 Grad und ich dachte, dass ich mich ĂŒberall eingecremt hĂ€tte (wie kann man sich einen Sonnenbrand auf den FĂŒĂŸen holen - das Foto erspare ich euch!).

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Lettland 17.-21.07.

Lettland begrĂŒĂŸt mich, wie auch alle anderen Reisenden mit einer Kontrolle. Pass vorzeigen, nein, es gibt eine Atemalkoholkontrolle. Na das lĂ€sst ja tief blicken. Bestes Wetter wie auch auf der Kurischen Nehrung, wie verrĂŒckt ist es am Strand entlangzuwandern? Egal, einfach machen. Scheinbar ziehe ich kuriose Orte an, auf einmal stehe ich vor einem Kaffeeautomaten direkt in der Natur bzw. stehe am westlichsten Punkt Lettlands. Danach geht es durch den Kiefernwald, ich wundere mich irgendwann ĂŒber die scheinbaren UmweltsĂŒnder. Wer lĂ€sst hier seine PlastiktĂŒten liegen?! Falsch gedacht, die BlaubeerpflĂŒcker sind fleißig unterwegs und verkaufen wenig spĂ€ter ihre Beute. Auf meinem idyllischen Campingplatz im Kiefernwald und wenige Meter vom Strand entfernt machen die MĂŒcken dann Jagd auf mich


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Estland 21.-26.07.

Ich fahre durch einsames, fast verlassenes Waldgebiet und merke gar nicht, dass ich die Grenze ĂŒberquert habe. Es gibt keinerlei Kontrollen und das Schild habe ich scheinbar ĂŒbersehen oder es gibt einfach keins. Ich reise nachmittags ein und campe unmittelbar an einem Storchennest Turm, einen Steinwurf entfernt liegen viele Seen und morgen besteige ich den höchsten Berg (diese Macke kennen ja einige von euch, in Deutschland fehlen nur noch Brandenburg, Baden-WĂŒrttemberg und Bayern). Hier muss ich aber nicht hoch kraxeln (317 m). Auf meinem Campingplatz stehen Leute aus MK (MĂ€rkischer Kreis, meine Heimat) und der Mann ist sogar in Iserlohn aufgewachsen, Sachen gibt’s.

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Tallinn 24.-26.07.

Bei schönstem Sonnenschein geht es am 24.07. in die Hauptstadt Estlands, heute werden es mal wieder 20 Grad. Mein Ziel ist zunÀchst der Campingplatz im Yachthafen, hier habe ich einen guten Blick auf die Stadt. Zudem fanden hier 1980 die Segelwettbewerbe der Moskauer Olympia statt, einige GebÀude werden genutzt, andere scheinen verlassen zu sein. Ich scheine wohl gerne ungewöhnliche CampingplÀtze aufzusuchen, dazu ein andern mal gerne mehr.

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Ungewöhnliche CampingplÀtze - meine Top 3

Nach dem Campingplatz am Yachthafen in Tallin (Bestandteil der olympischen Spiele) hier nun ein paar ungewöhnliche Orte, wo ich bereits auch schon ĂŒbernachtet habe :) Neben den vielen anderen schönen PlĂ€tzen an Seen, in den Bergen, zwischen Vulkanen :)

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Von SĂŒdfinnland nach Ostfinnland 27.07.-31.07.

Am 27.06. geht es frĂŒh los mit der FĂ€hre, um kurz nach 5 klingelt der Wecker, um kurz nach 6 stehe ich in der Schlange zur FĂ€hre und warte. Es regnet natĂŒrlich, was sonst. Los geht es dann um 7:30 Uhr und die Überfahrt dauert nur 2 Stunden. Dann bin ich schon in Helsinki. Diese Stadt lasse ich aus, da ich bereits zweimal dort war. Also heißt es heute fahrn, fahrn, fahrn auf der „Autobahn“. Wenn man die Stadt hinter sich lĂ€sst, dann fĂ€hrt man durch unzĂ€hlige WĂ€lder und an vielen Seen entlang. Ich fĂŒhle mich direkt im Land von Sauna, Grilli und JÀÀtelökioski wieder richtig heimisch. Nach ca. 380 km Fahrt reicht es mir dann und ich habe schon den besten Platz Finnlands entdeckt. Erst in diesem Monat eröffnet, die Besitzerin ist super nett und es gibt sogar eine Gitarre! Vom obligatorischen See und Sauna mal abgesehen, aber auf die Sauna, die es wirklich auf jedem Platz gibt, bin ich ja eh nicht wirklich scharf. Das verschweige ich mittlerweile, bevor ich mir wieder sĂ€mtliche Pro-Argumente anhören darf :)

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Über den Polarkreis 01.-03.08.

FrĂŒh morgens, wie könnte es auch anders sein, bin ich bereit fĂŒr das nĂ€chste Abenteuer. Am 01.08. heißt es noch ein wenig auf der Via Karelia zu fahren und jede Menge Rentiere zu sehen (mehr als 20 Tiere) Die sind wirklich ĂŒberall und sie sind Nutztiere der Samen. Man stelle sich vor, dass in lĂ€ndlichen Gebieten von Niedersachsen oder Schleswig-Holstein KĂŒhe oder Schweine ganz entspannt auf der Straße entlanglaufen.

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Pallas-YllÀs Nationalpark und Inari 04.08.-08.08.

Auf geht’s in meinen Lieblingsnationalpark Finnlands. Jedes Mal, wenn ich in Finnland war, bisher ist es das dritte Mal, dann war ich hier. Beim ersten Besuch musste ich dann wieder schnell nach Hause fahren, denn der Urlaub war bald vorbei. Nun habe ich Zeit den gesamten Park wiederzuentdecken. Am 04.08. ist es mit dem guten Wetter allerdings vorbei, nach dem Gewitter am vorherigen Tag sah es noch so schön und sonnig aus, aber der Abend war bereits verregnet. So fahre ich nach ÄkĂ€slompolo und mache an diesem Tag so ziemlich NICHTS, das heißt dann konkret einkaufen gehen, lesen, Ukulele spielen. Es hat sich zudem mĂ€chtig abgekĂŒhlt und die Temperaturen kommen heute nicht ĂŒber 10 Grad.

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Am Ende der Welt oder auf der Varanger Halbinsel 09.08.-13.08.

In den letzten Tagen hatte ich das GefĂŒhl, dass alle nur ein Ziel haben – das Nordkap. Seien es die drei Fahrradfahrer aus der Schweiz, die von Stockholm aus ans Nordkap fahren (irre!) oder die beiden Franzosen, die eine Fotosafari durch Europa, u.a. mit dem Ziel Nordkap unternehmen. Ich finde es immer wieder spannend auf meinen Touren interessante Leute kennenzulernen


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